BIOMASSE MACHT DIE GRENADIER-PRODUKTION NACHHALTIGER
WARUM UNS HACKSCHNITZEL BEGEISTERN
Hambach. Die Heimat unseres modernen Grenadier-Werks in Frankreich. Ausgelegt auf rund 35.000 Fahrzeuge pro Jahr. Und jetzt voraussichtlich mit 8.800 Tonnen weniger CO₂-Ausstoß. Möglich macht das eine brandneue Biomasse-Heizanlage.WARUM DAS NOTWENDIG WAR
Seit 2019 haben wir über eine halbe Milliarde Euro in Hambach investiert. In den letzten fünf Jahren kamen eine vollautomatisierte Karosseriefertigung, eine teilautomatisierte Lackiererei, ein Qualitätslabor und ein Becken zur Dichtigkeitsprüfung hinzu.
All diese Erweiterungen haben den CO₂-Fußabdruck des Standorts um 60 % steigen lassen. Mehr Prozesse bedeuteten mehr Energie – und mehr Emissionen. Wo andere nur höhere Energiekosten sahen, sahen wir eine Chance: auf Biomasse umzusteigen und Emissionen zu senken.
DIE NEUE BIOMASSE-HEIZANLAGE
Biomasse bedeutet schlicht: organisches Material als erneuerbare Energiequelle. In Hambach setzen wir dabei auf Holzschnitzel – bis zu 14.000 Tonnen pro Jahr, regional und nachhaltig beschafft.
Zwei riesige Kessel verbrennen diese Holzschnitzel. Der entstehende Dampf treibt Turbinen an, die wiederum Generatoren mit Energie versorgen – und dabei 9,2 Megawatt erzeugen. Das reicht, um rund 6.000 Haushalte zu versorgen – oder entspricht der Leistung eines großen Windparks.
Damit decken wir drei Viertel des Energiebedarfs unseres Werks in Hambach. Neun Monate im Jahr sorgt die Biomasse für Wärme – den Rest übernimmt wie bisher der Gaskessel.
Und wir gehen noch weiter: Die Asche aus der Verbrennung geht an die lokale Landwirtschaft. Ihr hoher Nitratgehalt macht sie zu einem wirksamen, natürlichen Dünger.